| Die attraktive Stimme - Theorie
These 1:
Sie ist in jedem Fall auch erotisch, oder anders gesagt: Sie enthält die Anteile, die man dafür braucht, z.B. gute Vokale (nicht immer, wie man bei dem Berliner Schauspieler hören kann, aber das stimmt nicht, er gestaltet sie intuitiv so, dass der Vokal für eine gewisse Zeit stabil wird) und den sogenannten Unterklang
These 2. Nur eine richtig aufgebaute Stimme lässt den Sex durch.
Und das dann sogar bei Dialekt, jedenfalls, wenn der Sprecher die Stimme entsprechend benutzt.
Trotzdem:
These 3: Dialekt reduziert oder relativiert prinzipiell die Stimmfähigkeiten, also auch die Ausstrahlung und damit die Attraktivität. Hochdeutsch bzw. Hochsprachen mobilsieren das Maximum der Stimme, also auch der Ausstrahlung.
These 4: Eine erotische Stimme spiegelt direkt die Körperlichkeit wider, weil sie mit dem ganzen Körper verbunden ist. Stimme muss also "auf dem Körper sitzen", wie die Schauspieler sagen, sonst kann sie auch nicht attraktiv sein.
Zu einer attraktiven Stimme gehört im allgemeinen auch eine gute Präsenz**
These 5: Zu einem attraktiven Körper gehört nicht in jedem Fall ene attraktive Stimme. Das muss man extra einrichten, absichern. (Der Umkehrschluss gilt also nicht.)
Das führt zu
These 6: Gerade in Deutschland ist die Alltagsstimme und sind auch viele Profistimmen nicht "auf dem Körper".
Für die attraktive Stimme benötigt man genaue Kenntnisse des Stimmaufbaus*, sonst wird die Stimme instabil.
Die dazu gehörende Stimmbildung hat also mehrere Aufgaben. Anspruchsvoll wird es beim Unterklang, weil dafür die Stimme schon relativ weit aufgebaut werden muss.
Eine unsichere Stimme ist allerdings das, was man auf jeden Fall vermeiden sollte. Die Ergebnisse können Sie im medialen und im künstlerischen Raum, also auf der Opernbühne und auch auf der Sprechbühne (obwohl ich die Sprechbühne als in einem besseren Zustand zu sein finde als die anderen Bereiche) wiederfinden und gerne selbst qualifizieren.
Wir sind damit nicht zufrieden.
* Deshalb ist es so wichtig, dass go.arts® Ihnen eine sichere Stimmentwicklung bieten kann, die auf einer klaren und natürlichen Systematik beruht.
Deren Grundpfeiler stimmlicher Natur waren schon lange bekannt, sind aber über die Jahrhunderte verloren gegangen und konnten durch unsere eigene Forschung wiederentdeckt und bestimmt werden.
Hinzu kam unsere Körperentwicklungstechnik als körperliche Grundlage.
Orientiert haben wir uns an der Sprecherziehung und an funktionierenden älteren Belcantoformen, die den Stimmgrundklang, das Legato und Vokale und Konsonanten genau definieren sowie die Stimme auf den Körper bringen können.
Hinzu kamen Erkenntisse aus vielen Körperdisziplinen, vor allem Ballett, russische und französische Schule.
These 7:
** Eine gute Präsenz gehört absolut zu einer gut laufenden Stimme. Beides ist nämlich erst einmal Sache derselben Körperlichkeit.
Deshalb ist go.arts®s Spezialist in beiden Bereichen und wir trainieren diese immer zusammen.
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